Pferdehilfe-pro-Equine e.V .
...einfach nur Pferd sein

Vom Aussterben bedroht:

Ich setze den Tierschutz in Deutschland auf die Rote Liste



Tierschutz ist Staatsziel und somit AUCH eine staatliche Aufgabe. Wenns mal so wäre, wäre ja schön. Wenns nicht so traurig & gruselig wäre, würde ich müde lächeln. Der Umgang mit dem verachtend beäugten "Nutztier" ist in Wirtschaft & Politik immer noch pures Foltergeschäft. Ihr nennt es nicht umsonst "Nutztier" und zeigt schon bei Eurer Wahl der Worte welch Geistes Kind Ihr seid. Ja, Frau Bundesministerin Julia Klöckner, ob Sie es glauben oder nicht: Auch Sie sind der Inbegriff von millionenfacher, industrialisierter Tierfolter. Tag für Tag. 
Die Deutschen halten sich gerne für die Tierschützer Nr.1 - gesellschaftlich wie auch politisch. Wir schimpfen gerne auf das sog. Ausland und sein steinzeitliches Verhältnis zum Tier.  

Sieht es in Deutschland denn soviel besser aus als im Ausland ? Steht der deutsche Tierschutz wirklich "um Klassen" besser dar? Ein ehrlicher und schonungsloser Blick lässt daran nicht nur vorsichtig zweifeln. In den Reihen der Politik, der Wirtschaft und der Gesetzgebung ist Tierschutz eindeutig vom Aussterben bedroht. Es geht um Lobbyistentum, um wirtschaftlichen Gewinn, um Macht und niemals um die Tiere, die trotz eines fadenscheinigen Tierschutzgesetzes für jede erdenkliche Gewinnmaximierung herhalten müssen, gequält und millionenfach ermordet werden.
Es gibt ein Tierschutzgesetz, es gibt Richtlinien und Verordnungen. Es gibt allerdings niemanden, den das interessiert oder der sich daran halten muss. Wie wir alle wissen, gibt es nach wie vor die Massentierhaltung, die Tiertransporte, die Vivisektion, die Pferderennen, Akkordschlachtung, Pelztierhaltung, Delphinarien, Tiere im Zirkus, Qualtzuchten etc.pp. – die Liste einträglicher Tierfolter ist lang. Ein Milliardengeschäft floriert unter Staatsschutz...scheinbar illegal, aber legalisiert und öffentlich.



 



Würde man sich wirklich nach dem Tierschutzgesetz richten müssen und es nicht für jeden wirtschaftlichen Zweig über Bord werfen können, dann wären die täglich stattfindenden und industrialisierten Grausamkeiten überhaupt nicht durchführbar. Das sog. "Tierschutzgesetz" ist zu einem Tiernutzungsgesetz verkommen, welches wenn überhaupt die Nutzungs- und Ausbeutungsmöglichkeiten unserer Mitgeschöpfe regelt. Gegenüber dem Tier sind wir Gewohnheitsverbrecher. 
Die Deutschen leben in der Realität nicht weniger vom Leid der Tiere als andere Länder. Der einzige Unterschied: Wir tun es nicht so öffentlich. Unsere Folteranlagen verstecken sich meist gekonnt hinter hohen Mauern und werbeträchtigen Sprüchen, die der blinden Gesellschaft den Blick auf das Wesentliche versperren möchten. Mit unglaublichem Erfolg im Übrigen. Und genau dieser Umstand macht es noch widerlicher als es schon ist. 

Mit verachtenden Grüßen an die Politik

Nico